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Reykjavik, Hauptstadt von Island |
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Sehenswürdigkeiten
Als größte Sehenswürdigkeit der Stadt darf vermutlich ihre landschaftliche Lage gelten.
Museen
- Das Nationalmuseum
Es existiert seit 1863, seit 1955 im jetzigen Gebäude. Gezeigt werden wertvolle Kunstwerke und Sammelobjekte der isländischen Kultur wie Schmuck, Waffen, Kirchenkunst und Alltagsgegenstände. Besonders hervorzuheben sind eine Bronzestatuette des Gottes Þór, ein silberner Thorshammer (Þórshamar) sowie die reich mit Schnitzereien verzierte Kirchentür aus ValÞófsstaður.
Das Museum wurde am 1. September 2004 neu eröffnet, nachdem es lange Zeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war. In interessanten Kapiteln und unter Verwendung neuester Computertechnik wird die Geschichte Islands dargestellt.
- Die Nationalgalerie (Listasafn)
Die Architektur des am Tjörnin gelegenen Gebäudes verdient eigene Erwähnung. Der ältere Teil wurde 1916/17 als Eishaus erbaut, um dort Fisch zu konservieren. Der moderne Neubau wurde 1980-88 erstellt.
Die Galerie zeigt in einem halbjährlichem Turnus Ausschnitte aus ihrer etwa 5.000 Kunstwerke umfassenden Sammlung mit dem Schwerpunkt auf isländischen Künstlern (z. B. zahlreiche Werke der herausragenden Maler Ásgrímur Jónsson und Jóhannes Sveinsson Kjarval). Außerdem gibt es häufig thematisch orientierte Wechselausstellungen.
- Kjarvalsstaðir
Das Museum in der Flókagata widmet sich hauptsächlich, wie der Name sagt, dem Werk des Malers Jóhannes Sveinsson Kjarval (1885 - 1972). Allerdings finden in Nebenräumen auch wechselnde Ausstellungen etwa moderner Installationskünstler statt.
- Ásmundarsafn
Das Museum im Laugardalur befasst sich hauptsächlich mit dem Werk des Bildhauers Ásmundur Sveinsson (1893-1982). Sowohl die lichtdurchfluteten Räume mit den klaren Linien als auch die oft abstrakten Skulpturen des Bildhauers überzeugen mit Detailtreue und herber Schönheit. Vor dem Haus befindet sich ein Skulpturengarten.
- Einar-Jónsson-Museum
Direkt vor der Hallgrimskirkja liegt das Museum des isländischen Bildhauers Einar Jónsson. Das Gebäude erinnert stark an die 30er Jahre. Dem Museum ist ebenfalls ein Skulpturengarten angeschlossen, in dem sich die mystisch angehauchten Figuren hinter Blumen und Sträuchern verbergen.
- Handschriftensammlung Árni-Magnússon
Der Gelehrte Árni-Magnússon (vgl. auch den Roman Islandglocke von Halldór Laxness) hatte im 17. Jahrhundert Tausende von alten Urkunden, mittelalterlichen Manuskripten und anderen historischen Texten gesammelt und nach Dänemark gebracht. Nach jahrelangem Streit gaben die Dänen diese Zeugnisse altisländischer Kultur 1971 zurück. Sie sind in dieser Sammlung aufbewahrt und einige von ihnen werden in einem kleinen Ausstellungsraum der Öffentlichkeit präsentiert. Zu den Kostbarkeiten der Sammlung gehören das Flateyjarbók (vgl. Breiðafjörður) und der Codex Regius.
- Das Freilichtmuseum Árbæjarsafn
Im Stadtteil Árbær, etwas außerhalb des Zentrums, befindet sich das große Freilichtmuseum. In diesem sind ca. 30 Bürgerhäuser und Torfhütten aus dem 19. Jahrhundert mitsamt passender Innenausstattung zu besichtigen. Die Museumswärter tragen passenderweise die Tracht der damaligen Zeit. Manchmal kann man auch Handwerkern bei der Arbeit zusehen.
- Ásgrímur Jónsson-Museum (Gemäldesammlung)
- Sigurjón Ólafsson Museum (moderne Skulpturen)
- Medizinmuseum Nesstofa in der Nachbargemeinde Seltjarnarnes
- The Living Art Museum
- Naturgeschichtliches Museum
- Fotografie-Museum
- moderner Skulpturengarten am Strand des Vororts Reykjavík-Víkur
- Das weltweit einzige Penismuseum
Links
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